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Neue Kampagne „Die Region setzt Lichtzeichen!“

11.06.2010

Energiesparen ist in aller Munde, so richtig modern, im Trend der Zeit. So sind neue Energiesparlampen eine tolle Sache – so lange sie funktionieren. Dann gilt es nämlich, diese umweltgerecht zu entsorgen. Die kommunale AWA Entsorgung GmbH, der Stadtbetrieb Aachen und „Lightcycle“ und der Zweckverband Entsorgungsregion West möchten dafür „ein Lichtzeichen setzen!“. Ein Lichtzeichen für eine geregelte Entsorgung aller Energiesparlampen.

Moderne Energiesparlampen sind heute ein vollwertiger Ersatz für alte, Strom fressende Glühbirnen. Doch irgendwann sind auch diese Leuchtmittel einmal am Ende. Da Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren funktionsbedingt geringe Mengen Schwermetall enthalten, gehören alle Arten von Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren nicht in den Hausmüll.

Die regionalen Spitzenvertreter unterstützen die Aufklärungskampagne als Schirmherren: Der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn, Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Aachens OB Marcel Philipp waren dabei, als der Startschuss zur Kampagne gegeben wurde.

Astrid von Reis und Regina Brück als Leiterinnen der Aachener Abfallberatung bzw. AWA-Abfallberatung betonten nachdrücklich, wie wichtig die Sammlung der ausgedienten Lampen für Mensch und Umwelt ist. Es gibt fast überall ortsnahe Möglichkeiten, diese Lampen fachgerecht zu entsorgen. Mit der Aktion „Wir setzen ein Lichtzeichen“ soll auf die umweltgerechte Entsorgung und die vorhandenen Sammelstellen aufmerksam gemacht und die Bevölkerung sensibilisiert werden.

Anlass ist das schrittweise bis 2012 greifende Totalverbot für den Verkauf von Glühlampen, in dessen Folge bereits jetzt immer mehr Energiesparlampen eingesetzt werden. 

Energiesparlampen sind  während ihrer Nutzung deutlich effektiver, umweltverträglicher und langlebiger als die herkömmlichen Glühbirnen.

Dafür sind die „Sparsamen“ am Ende der Nutzung  jedoch absolut kein Fall für die Graue Restmülltonne!

Energiesparlampen enthalten ebenso wie die Leuchtstoffröhren geringe Mengen an Quecksilber, müssen getrennt gesammelt und umweltschonend entsorgt werden, damit Schadstoffe umweltgerecht beseitigt und Wertstoffe wie Metall und Glas recycelt werden können.

Die mobile Schadstoffsammlung mit den Schadstoffmobilen der AWA, die überall ortsnah mehrmals im Jahr stattfindet, feste kommunale Sammelstellen, einige Baumärkte sowie Sammelstellen für Großmengen bieten sowohl dem Bürger als auch dem Gewerbe komfortable, kostenlose Abgabemöglichkeiten – die eben „nur“ genutzt werden müssen.

Um diese Sammelstellen und Abgabemöglichkeiten bekannt zu machen, werden u. a. die Abfallberatung der Stadt Aachen und die AWA-Abfallberatung mit verschiedenen Aktionen (u. a. zu den Terminen der Sammlungen der Schadstoffmobile) ein Lichtzeichen nach dem anderen setzen.  Auch wird auf Müllfahrzeugen des kommunalen Entsorgungsunternehmens  RegioEntsorgung mit großen Infotafeln auf die Kampagne hingewiesen. Gleichzeitig werden Plakate in zahlreichen öffentlichen Gebäuden  mit der Werbeträgerin  „Paula“ (eine junge Dame, die das „Lichtzeichen setzen“ personalisiert)  auf die Aktion aufmerksam machen.

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