Unterrichtsangebote

Informativ, spannend, lehrreich:
Unsere Unterrichtsangebote

Wir – das Experten-Team der Abfallberatung – bieten Vorträge, Unterricht, Schulungen und Aktionen rund um den Abfall für Klein und Groß.

Wir besuchen Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Entsorgungsregion West.

Wir vermitteln ganz praktisch und mit Spaß das Wie und Warum der Abfalltrennung.

Wir informieren wo und wie werden unsere Abfälle recycelt oder entsorgt werden.

Wir zeigen, wie man selbst Altpapier recyceln und daraus neues Papier schöpfen kann.

Wir beobachten zusammen mit den Lernenden Regenwürmer bei der (Kompostierungs-) Arbeit.

Wir diskutieren gemeinsam über Möglichkeiten im Alltag zur Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und zum Umweltschutz.

 

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Auf Einladung und nach Terminabsprache kommt ein Mitglied der Abfallberatung in die Einrichtungen, bringt Material und/oder Ausrüstung mit und führt Aktionen oder Unterrichtseinheiten durch. Einige Angebote können auch kombiniert werden und/oder eignen sich für Projekttage zum Thema “Abfall und Umwelt”.

Unsere Angebote sind kostenlos! Eine frühzeitige Termin-Absprache ist wichtig. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Maria Heinrich

Abfallpädagogik
    02403 8766-339
    maria.heinrich@awa-gmbh.de

Nicoll Parthey

Abfallpädagogik
    02403 8766-348
    nicoll.parthey@awa-gmbh.de

Heike Stiller

Abfallpädagogik
    02403 8766-352
    heike.stiller@awa-gmbh.de

FÜR GRUNDSCHULEN

„BLAU – GELB – GRAU – GRÜN“
Einführung in die Mülltrennung

Wir geben eine Einführung in das „Wie“ und „Warum“ des Mülltrennens. Dafür bringen wir (saubere) Abfälle und Sortiergefäße mit.

Geeignet:ab der 1. Klasse
Dauer:1 Unterrichtstunde
Lernziele:Die Kinder lernen, verschiedene Abfallarten zu erkennen und zu benennen, und zu trennen.
Wichtig:Die Kinder lernen, wie das Recycling von Abfällen zur Schonung von Ressourcen beitragen kann. In Kombination bietet sich das „MÜLLTONNENRENNEN“ an.

„MÜLLTONNENRENNEN“
ein Lauf- und Sortierspiel zur Vertiefung der Abfalltrennung

Wir vermitteln ganz praktisch und mit viel Spaß, welche Abfälle in welche Tonne gehören.

Geeignet:ab der 1. Klasse
Dauer:1 Unterrichtstunde
Lernziele:Die Kinder vertiefen spielerisch ihre (vorher) erworbenen Kenntnisse zur Abfalltrennung.
Wichtig:Die Kinder transportieren im Idealfall ihre erworbenen Kompetenzen bei der Abfalltrennung in ihre Familien.

„WAS WIRD AUS UNSEREM ALTPAPIER“
Papierrecycling in Theorie und Praxis

Nach einer theoretischen Einführung in die Papierherstellung, schöpfen wir gemeinsam neues Papier aus Altpapier. Benötigtes Material wird in Klassensatzstärke zur Verfügung gestellt.

Geeignet:ab der 3. Klasse
Dauer:ca. 3 Unterrichtstunden
Lernziele:Die Kinder lernen am Beispiel Papier die Wiederverwertung von Abfällen kennen. Sie vertiefen ihre Kenntnisse durch das Herstellen von neuem Papier aus Altpapier.
Wichtig:Die Kinder reflektieren über Möglichkeiten, Recycling-Produkte mit dem „Blauen Engel“ einzusetzen und Papier zu sparen.

„WAS PASSIERT MIT DEN VERPACKUNGEN IN DER GELBEN TONNE/ DEM GELBEN SACK?“
Die DSD-Sortierstraße

Wir sortieren mit den Schülern Abfälle der „Gelben“ Fraktion an einer simulierten Sortierstraße und erstellen Plakate zu Recyclingkreisläufen der einzelnen Abfallfraktionen. Das Material wird in Klassensatzstärke zur Verfügung gestellt.

Geeignet:ab der 3. Klasse
Dauer:ca. 3 – 4 Unterrichtsstunden
Lernziele:Die Kinder lernen, verschiedene Verpackungen von Alltagsprodukten zu unterscheiden und sie anhand deren stofflichen Zusammensetzung zu sortieren. Sie lernen die Verwertungswege für Verpackungen und deren Endprodukte kennen.
Wichtig:Die Kinder reflektieren über Nutzen und (Un)Sinn von Verpackungen und über Möglichkeiten zur Abfallvermeidung.

„DER REGE WURM UND SEIN HOTEL“
Eine Einführung in die Kompostierung von Küchen und Gartenabfällen

Wir vermitteln, was Regenwürmer bei der (Kompostierungs-) Arbeit leisten. Anschließend befüllen wir gemeinsam Beobachtungsgläser, die eine kurze Zeit Regenwürmer beherbergen.

Geeignet:ab der 1. Klasse
Dauer:ca. 2 Unterrichtstunden
Lernziele:Die Kinder lernen, dass Regenwürmer an der Kompostierung und Umwandlung von Küchen- und Gartenabfällen in Humus beteiligt sind.
Wichtig:Die Kinder lernen, Regenwürmer als Lebewesen, als Teil der Naturkreisläufe, mit Respekt und nach ihren Bedürfnissen zu behandeln.

„DIE REGENWURMWERKSTATT“
Beobachtungen und Versuche

Wir untersuchen Lebensgewohnheiten des Regenwurms und lernen ihn genauer kennen.

Geeignet:ab der 3. Klasse
Dauer:ca. 3 Unterrichtsstunden
Lernziele:Die Kinder beobachten körperliche Merkmale, Bewegungen, Reaktionen und typische Verhaltensweisen, die den Regenwurm für seine Aufgabe qualifizieren.
Wichtig:Die Kinder lernen die herausragende Stellung der Regenwürmer bei der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit kennen.

„AUSBILDUNG ZUM/ZUR MÜLLEXPERT/EN /IN“
mit der Müllexpertenkiste

Wir bearbeiten Lernstationen zum Thema Abfallsortierung und -verwertung. Das Material wird in Klassensätzen zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer bekommt eine Urkunde als Müllexperte ausgehändigt!

Voraussetzung: Absolvierung der Unterrichtseinheit
„Blau – Gelb – Grau- Grün – Einführung in die Mülltrennung“

Geeignet:ab der 3. Klasse
Dauer:ca. 3 – 4 Unterrichtsstunden
Lernziele:Die Kinder lernen, – welche und wie – Abfälle recycelt werden können.
Wichtig:Sie lernen, warum Schadstoffe unbedingt getrennt entsorgt werden müssen.

FÜR WEITERFÜHRENDE SCHULEN, BERUFSBILDENDE SCHULEN UND ERWACHSENENBILDUNG

Ausstellungen

„Lebens(mittel)verschwendung? Wertschätzen statt Wegwerfen!“

Haushalte sind gemäß der Studie des BMELV 2012 einer der Hauptverursacher (ca. 60 %) der Lebensmittelverschwendung in Deutschland.  In Haushalten wird jedes 8. gekaufte Lebensmittel ungeöffnet weggeworfen. Aus abfallwirtschaftlicher Perspektive widerläuft die nutzlose Verschwendung und Entsorgung von Lebensmitteln, die noch genießbar wären, dem obersten Gebot der Kreislaufwirtschaft – der Abfallvermeidung.

Seit 2015 sensibilisiert die Wanderausstellung der AWA-Entsorgung GmbH „Lebens(mittel)verschwendung? Wertschätzen statt Wegwerfen!“ für die Probleme, die durch den überflüssigen Verbrauch von Lebensmitteln entstehen, und schafft dadurch Voraussetzungen für Verhaltungsänderungen. Sie zeigt an insgesamt sechs Stationen Problemschwerpunkte und Lösungsansätze, wie Lebensmittabfälle im Haushalt verringert oder sogar vermieden werden können. Einige der Anregungen können direkt an Ort und Stelle ausprobiert werden.

Ein vorbereiteter Fragebogen wird in der Ausstellung von jedem Besucher ausgefüllt. Hiermit werden die Kernaussagen der Ausstellung abgefragt und dienen anschließend als Diskussionsgrundlage. Die Fragebögen werden in den erforderlichen Mengen mitgebracht.

Zur inhaltlichen Vorbereitung der Ausstellung eignet sich die Schulversion (45 Minuten Dauer) des leider immer noch aktuellen Films „Frisch auf den Müll“ (2010) von Valentin Thurn, den wir verleihen.

Zielgruppe:Wir wollen mit unserer interaktiven Wanderausstellung insbesondere Jugendliche ansprechen, die in Kürze ihren eigenen Haushalt führen werden. Geeignet ist das Angebot nach unserer Erfahrung frühestens ab der 8. Klasse aufwärts.
Dauer:Als Ausstellungsdauer empfehlen wir zwei bis drei Tage pro Schule. Die Ausstellung wird von uns, der AWA-Abfallberatung, betreut. Wir bitten jedoch darum, dass die Schulklassen durch ihre Lehrer*Innen begleitet werden. Wir unterrichten maximal 5 Schulstunden pro Tag. Pro Schulklasse und Ausstellungsrundgang rechnen wir mit einer Schulstunde, auch eine Doppelstunde ist möglich.
Lernziele:Die Schüler*Innen erarbeiten mit Hilfe der Ausstellung selbständig Ursachen und Lösungsansätze zu den Problemen der Lebensmittelverschwendung.
Wichtig:Die Schüler*Innen reflektieren weltweite ökologische und ökonomische Folgen der (eigenen) Lebensmittelverschwendung und beziehen Stellung zu ethischen Fragen des Problems.

„Makroproblem Mikroplastik“

Plastikabfälle in den Weltmeeren sind als folgenschweres Problem in der bundesdeutschen Öffentlichkeit sehr präsent. Trotz geregelter Entsorgungsstrukturen gelangen rund 1400 Tonnen Plastikabfälle pro Jahr aus Deutschland (Quelle: statistisches Bundesamt) in den Meeren – das Meiste in Form von Mikroplastik. Plastik ist langlebig – leider auch, wenn es in die Umwelt gelangt und dort große Probleme verursacht.

Die Ausstellung „Makroproblem – Mikroplastik“ der AWA-Abfallberatung, die erstmalig in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2018 gezeigt wurde, will für die Vermeidung von Plastikabfällen sensibilisieren, in dem sie aufzeigt, wo mögliche Quellen für Mikroplastik im Alltag lauern und Tipps vermittelt, wie jeder/jede in seinem privaten Bereich Beiträge leisten kann, dass weniger Plastik in die Umwelt gelangt.

Die Ausstellung wird einzeln oder in Kombination zusammen mit individuell angepassten Unterrichteinheiten oder Vorträgen zum Thema „Kunststoff im Alltag“ angeboten.  Wir betreuen die Ausstellung selbst und führen nach Absprache Unterricht durch.

Zielgruppe:ab 5 Klasse aufwärts bis hin zur Erwachsenenbildung
Dauer:eine bis zwei Unterrichtsstunden
Lernziele:Die Schüler*Innen identifizieren Gefahrenquellen durch (Mikro-) Plastik für die Umwelt im eigenen Bereich. Sie lernen, welche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt vor Mikroplastik möglich sind. Sie setzen sich mit Alternativen für Alltagsgegenstände oder Verbrauchsmaterialien aus „Plastik“ auseinander.
Wichtig:Die Schüler*Innen reflektieren den eigenen Konsum von Kunststoffprodukten in allen Lebensbereichen und ihre möglichen Beiträge zur Entlastung der Umwelt.

Führungen

Wir bieten für Gruppen von 10 bis maximal 20 Personen nach persönlicher Absprache Führungen


an. Die Anfahrt muss bitte selbstständig organisiert werden. Größere Gruppen sind aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich. Bitte festes Schuhwerk tragen!