Mikroplastik beim Waschen

Tatort Waschmaschine

Im Haushalt kann Mikroplastik durch das Waschen von Textilien in das Abwasser gelangen. Quellen für das Mikroplastik können zum einen das Waschmittel selbst sein, aber auch die Textilien, die aus Kunstfasern bestehen.

Waschmittel als Quelle für Mikroplastik

Waschmittel enthalten häufig Kunstoffbestandteile in fester oder flüssiger Form. Sie werden als Füllstoff genutzt, oder auch als Reibemittel, um die Waschkraft zu erhöhen.

Zahlreiche Apps geben Auskunft über die Inhaltstoffe von Waschmittel wie z.B. Code Check“, „Beat the Microbead“, „ToxFox“ oder „Replace Plastic“.

Textilfasern sind eine Quelle für Mikroplastik

Textilien mit Kunstfaseranteil, wie z.B. Fleecepullover verlieren beim Waschen durch Abrieb Fasern, die nicht alle vom Sieb der Waschmaschine aufgehalten werden. Kleinste Partikel gelangen hierdurch in das Abwasser.

Schreiten Sie zur Tat -Fünf Tipps um Mikroplastik beim Waschen zu vermeiden:

Lüften Sie, was nicht wirklich schmutzig ist

Bevorzugen Sie Kleidung aus Naturfasern

Waschen Sie Kleidung aus Kunstfasern kälter und nicht zusammen mit harten Textilien wie z.B. Jeans. Schleudern Sie bei kleineren Umdrehungen, um den Abrieb zu verringern.

Wählen Sie Waschmittel ohne Kunststoffzusätze aus  

oder

Entscheiden Sie selbst, was an Zutaten enthalten sein soll und stellen Sie Ihr Waschmittel selbst her, z.B. aus Naturmaterialien!

Unsere Videoanleitung zur Herstellung eines eigenen Waschmittels finden Sie hier.

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Unser nächster Beitrag zum Thema Mikroplastik: Tatort Landschaft

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