Zum 19.09.25 wurde Maren Killewald als weitere Geschäftsführerin der AWA Entsorgung GmbH bestellt. Sie hat gemeinsam mit Stefan Jücker die Geschäftsführung der AWA inne und ist vorrangig für den kaufmännischen Bereich verantwortlich. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise im Bereich der Kreislaufwirtschaft wird die gebürtige Viersenerin und Geschäftsleiterin des ZEW die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der AWA maßgeblich mitgestalten.
Wir heißen Frau Killewald herzlich willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit!
In deutschen Haushalten lagern wahre Rohstoffschätze: Millionen alte Handys und Smartphones liegen ungenutzt in Schubladen, Kellern oder Kartons. Laut einer aktuellen Befragung des Digitalverbands BITKOM aus dem Jahr 2025 sind es fast 195 Millionen Geräte. Diese enthalten mehrere Tausend Tonnen wertvoller Metalle, die aktuell brachliegen – und die Umwelt zusätzlich belasten, wenn neue Rohstoffe aufwendig abgebaut werden müssen.
Rohstoffe im Smartphone
Smartphones bestehen aus einer Vielzahl wertvoller Materialien. Mehr als 60 Elemente lassen sich identifizieren, darunter Kupfer, Silber, Gold oder Tantal.
Pro Gerät lassen sich im Schnitt 9 Gramm Kupfer, 150 Milligramm Silber und 25 Milligramm Gold zurückgewinnen.
Rund 40 Althandys ergeben ein Gramm Gold – für die gleiche Menge müssen im Bergbau etwa 500 Kilogramm Erz abgebaut werden.
Quelle: BGR/PrinzMayer
Warum Recycling wichtig ist
Viele der in Handys enthaltenen Metalle gelten als Konfliktrohstoffe. Sie werden teils in politisch instabilen Regionen unter schwierigen Bedingungen für Mensch und Umwelt gewonnen. Durch Recycling lassen sich diese Rohstoffe wiederverwenden – und die Abhängigkeit vom internationalen Rohstoffmarkt sinkt.
Darüber hinaus bergen alte Geräte ein Sicherheitsrisiko: Lithium-Ionen-Akkus können sich bei falscher Lagerung entzünden und Brände auslösen. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag: Akkus richtig entsorgen.
Reparieren, weitergeben oder recyceln
Ein neues Handy ist nicht immer notwendig:
Refurbished-Geräte sind aufgearbeitete Handys, die weiterhin zuverlässig genutzt werden können.
Reparaturen wie Akku- oder Displaytausch verlängern die Lebensdauer eines Geräts.
Wer sein Handy endgültig abgeben möchte, kann dies an unseren Entsorgungszentren oder im Einzelhandel tun – Händler sind zur Rücknahme verpflichtet.
Beitrag leisten – und Vereine unterstützen
Statt ungenutzt in der Schublade zu liegen, können alte Handys einen doppelten Nutzen bringen: Sie schonen die Umwelt und unterstützen Vereine in der Region. Wir unterstützen mit unserer Vereinssammlung2025 Vereine in der Region und sichern wertvolle Rohstoffe.
Fazit: Jedes Handy, das recycelt oder weitergegeben wird, leistet einen wertvollen Beitrag zum Ressourcenschutz und für mehr Nachhaltigkeit.
Jedes Jahr beginnt für tausende Kinder in der StädteRegion Aachen und im Kreis Düren ein neues Abenteuer: der erste Schultag. Seit 2003 wir dafür, dass dieser Start nicht nur aufregend, sondern auch nachhaltig wird. Das leuchtend orange Geschenk hat längst Kultstatus: die AWA-Brotdose.
Tradition seit über 20 Jahren
In diesem Jahr erhielten fast 5.700 Erstklässler*innen an 105 Grundschulen ihre wiederverwendbare Brotdose – damit sind seit Beginn der Aktion bereits 106.600 Brotdosen verteilt worden.
„Die Brotdose ist ein Klassiker der Abfallvermeidung. Sie ersetzt Butterbrotpapier, Tüten oder Folie – und leistet so jeden Tag einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für Umwelt und Ressourcen“, erklärt Andreas Oleff aus unserer Unternehmenskommunikation. „Viele Eltern berichten, dass die Dose über Jahre hält – oft sogar bis in die weiterführende Schule.“
Warum die AWA-Brotdose mehr als nur ein Geschenk ist
Langlebig: Robust und stabil – sie begleitet Kinder oft über viele Schuljahre.
Abfallfrei: Keine Einwegverpackungen für Pausenbrot und Snacks nötig.
Gut sichtbar: Durch die Neonfarbe geht sie im Klassenzimmer nicht so leicht verloren.
5 Tipps für einen abfallarmen Schulstart
Wiederbefüllbare Trinkflaschen nutzen – am besten aus Edelstahl oder Glas.
Snacks unverpackt mitgeben – Obst, Gemüse und Brote passen perfekt in die Brotdose.
Nachfüllbare Stifte kaufen – Füller, Marker oder Textmarker müssen nicht nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.
Recyclingpapier wählen – Hefte mit dem Blauen Engel sparen wertvolle Ressourcen.
Schulmaterialien weiterverwenden – Lineale, Mäppchen oder Sportbeutel an Geschwister oder Freunde weitergeben. Alternativ freuen sich natürlich auch unsere Ömmesönz-Läden über nicht mehr benötigte Schulmaterialien.
Nachhaltigkeit im Klassenzimmer
Die Brotdosen-Aktion ist Teil des umfassenden Umweltbildungsangebots der AWA. Schulen können kostenlose Unterrichtseinheiten zu den Themen Abfallvermeidung, Recycling und Umweltschutz buchen – passend für Grund- und weiterführende Schulen.
So wird der erste Schultag nicht nur farbenfroh, sondern auch umweltbewusst. Kleine Schritte wie eine wiederverwendbare Brotdose können in Summe viel bewirken – Tag für Tag.
In die Biotonne darf mehr, als viele denken – auch Zitrusfrüchte, Fleischreste oder verschimmeltes Brot.
Viele Menschen sind unsicher, was wirklich in die Biotonne gehört. Hältst du dich vielleicht auch noch an alte Regeln? Dann wird es Zeit, mit ein paar Mythen aufzuräumen. Denn tatsächlich darf viel mehr hinein, als die meisten glauben – und das ist gut für Umwelt, Boden und Klima.
Dürfen Zitrusfrüchte in die Biotonne?
Ja! Zitronen, Orangen, Mandarinen – auch samt Schalen – dürfen hinein. Selbst überreif oder verschimmelt sind sie willkommen. Für den Hauskompost sind Zitrusfrüchte wegen der Säure eher ungeeignet, aber in unserer Kompostierungsanlage können sie problemlos verarbeitet werden.
Was ist mit verschimmelten oder überlagerten Lebensmitteln?
Kein Problem – sofern sie ausgepackt sind. Reine Papierverpackungen (z. B. Bäckertüten) dürfen mit hinein. Egal ob verschimmeltes Brot, altes Obst oder Reste vom Mittagessen: Zum Biomüll statt in den Restmüll.
Dürfen Fleisch, Fisch und Knochen hinein?
Ja – aus Privathaushalten ist das erlaubt. Wichtig: Fleisch, Fisch, Knochen und Gräten gehören nicht auf den Hauskompost, da sie Gerüche verursachen und Tiere anlocken. In der Biotonne hingegen werden sie hygienisch und schnell verwertet.
Gehören Küchenpapier und Zeitungspapier in die Biotonne?
Unbedingt! Sie helfen sogar, Feuchtigkeit zu binden, Gerüche zu reduzieren und Fliegenmaden vorzubeugen. Auch benutztes Küchenkrepp – zum Beispiel zum Auswischen einer Pfanne – ist erlaubt.
Darf ich kompostierbare Biokunststoff-Tüten verwenden?
Bitte nicht! Auch als „kompostierbar“ gekennzeichnete Kunststoffbeutel können in den Verwertungsanlagen Probleme bereiten. Im Zweifel wird die Biotonne dann gar nicht geleert. Besser: Bioabfälle lose oder in Zeitungspapier eingewickelt in den Biomüll geben.
Unsere wortlose Sortierhilfe: erlaubte Abfälle im Überblick.
Das gehört nicht in die Biotonne!
Alles, was kein Bioabfall ist: Plastik, Glas, Metall, Textilien, Hygieneartikel oder Asche. Diese Fremdstoffe stören die Verarbeitung, verschlechtern die Qualität des Kompostes und können so auch im schlimmsten Fall in den Nahrungskreislauf geraten.
Warum ist die richtige Nutzung der Biotonne so wichtig?
Die Inhalte der Biotonne sind wertvoll. In speziellen Anlagen werden sie zu hochwertigem Kompost verarbeitet – ein natürlicher Dünger, der Nährstoffe in den Boden zurückbringt, die Bodenqualität verbessert und den Einsatz von Kunstdünger reduziert. So schließt sich ein wichtiger Kreislauf – vom Teller zurück aufs Feld und wieder auf unsere Teller.
Praktische Tipps für deine Biotonne
Bioabfälle immer ohne Plastik einwerfen.
Feuchte Reste in Zeitungspapier oder Küchenkrepp einwickeln.
Den Biotonnen-Deckel sauber halten und im Sommer möglichst im Schatten platzieren.
Regelmäßig entleeren, um Gerüche zu vermeiden.
Ein Auswaschen mit Essig-Wasser eliminiert auch hartnäckige Gerüche.
Eierkartons auf dem Boden der Biotonne nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und halten den Boden sauber.
Fazit: Wer die Biotonne richtig nutzt, schont Ressourcen, schützt das Klima und hilft, hochwertige Erde für die Landwirtschaft zu gewinnen. Also: Rein mit allem, was organisch ist – und raus mit den Mythen!
Fragen? Wir sind für euch da!
Bei Fragen (nicht nur) zur Biotonne sind unsere Kolleg*innen der Abfallberatung gerne für euch da. Telefonisch unter der 02403 8766-353, per Mail an abfallberatung@awa-gmbh.de oder rund um die Uhr über unseren Chatbot „Botti“.
Lecker, kreativ und nachhaltig – so geht Kochen mit gutem Gewissen! Im Rahmen der Euregio Wirtschaftsschau haben wir die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihre besten Ideen für die Verwertung von Lebensmittelresten einzureichen. Das Ergebnis: eine liebevoll gestaltete Rezeptsammlung voller praktischer, saisonaler und origineller Gerichte, die Reste sinnvoll aufwerten – statt sie in der Tonne zu entsorgen.
Warum Resteverwertung so wichtig ist
Rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich allein in Deutschland im Müll. Viele davon wären noch genießbar – darunter Brot, Gemüse, Obst, Milchprodukte oder gekochte Speisen. Ein Großteil dieser Verschwendung findet in Privathaushalten statt.
Doch es geht auch anders: Wer bewusst einkauft, kreativ kocht und seine Vorräte im Blick behält, kann jede Menge retten – und dabei sogar neue Lieblingsgerichte entdecken.
Möhrentopf mal anders – ein Beispiel aus der Sammlung
Eines der eingereichten Lieblingsrezepte zeigt, wie einfach und köstlich Resteküche sein kann: Möhrentopf mit Apfel und Ingwer
Zutaten:
3 große Möhren
1 mittlere Süßkartoffel
4 große Kartoffeln
1 Stück Ingwer
1–2 Äpfel
750 ml Gemüsebrühe
frische Petersilie
Zubereitung: Gemüse schälen, würfeln und mit Brühe in einem Topf weichkochen. Dann alles pürieren, mit Gewürzen und ggf. etwas Sahne abschmecken – fertig ist ein wunderbar wärmender Eintopf, ideal zum Aufbrauchen übriggebliebener Zutaten.
Jetzt kostenlos herunterladen!
Eine Übersicht der aktuellen Rezepte finden Sie am Ende dieses Artikels. Die vollständige Sammlung der besten Bürgerrezepte steht ab sofort zum Download bereit: Resterezepte.
Ob für den kleinen Hunger zwischendurch oder das große Familienessen: Die Rezepte zeigen, wie viel Potenzial in Resten steckt – und machen Lust aufs Nachkochen.
Sie haben auch ein tolles Resterezept?
Dann schicken Sie uns Ihr Rezept per Mail an abfallberatung@awa-gmbh.de. Vielleicht ist es ja beim nächsten Mal mit dabei!
Ab dem 13. Mai 2025 bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern eine neue, umweltfreundliche Möglichkeit, gebrauchtes Altfett und alte Speiseöle unkompliziert und kostenfrei abzugeben. Neben dem Entsorgungszentrum Warden können Haushalte ihre Speisefette künftig auch an den Standorten Horm, Rurbenden und Süd entsorgen.
Warum gehört Altfett nicht in den Ausguss?
Viele Menschen schütten altes Frittierfett oder Speiseöl nach dem Kochen einfach in den Ausguss oder werfen es in den Hausmüll. Hierdurch kann es aber zu Problemen kommen. Im Abfluss kann Altfett zu hartnäckigen Verstopfungen führen, im Restmüll wiederum gelangt es in die Müllverbrennung und geht als wertvolle Ressource verloren. Flüssige Fette sind in der Biotonne auch nicht möglich. Deshalb ist eine getrennte Erfassung aus mehreren Gründen sinnvoll und sogar ökologisch vorteilhaft.
Aus Altfett wird Biodiesel
Richtig gesammelt, ist gebrauchtes Fett und Öl ein wertvoller Rohstoff. In modernen Recyclingprozessen werden die gesammelten Öle und Fette zu Biodiesel verarbeitet. Biodiesel ist ein erneuerbarer Kraftstoff, der fossile Energieträger ersetzt und dabei hilft, CO₂-Emissionen zu reduzieren. Jede Flasche Altfett, die korrekt entsorgt wird, trägt also aktiv zum Klimaschutz bei. Übrigens, unsere Fahrzeuge auf den Anlagen werden schon lange mit klimafreundlichem Biodiesel betankt.
So funktioniert die Abgabe
Die Abgabe von Altfett ist ganz einfach:
Altes Speisefett oder Öl in einem gut verschlossenen Behälter (z. B. in einer alten Plastikflasche oder -dose) sammeln
Zu einem der vier Entsorgungszentren bringen
Kostenlos abgeben – fertig!
Bitte beachten: Die Annahme erfolgt inklusive der Verpackung, ein Umfüllen in einen anderen Behälter ist nicht möglich und ausschließlich in haushaltsüblichen Mengen und ist ausdrücklich nur für private Haushalte gedacht.
Gemeinsam für eine saubere Zukunft
Mit dem neuen Service bieten wir eine umweltschonende und bürgernahe Lösung zur richtigen Altfettentsorgung. Jeder Beitrag zählt – auch Ihrer.
Seit dem 5. Mai 2025 profitieren Bürgerinnen und Bürger aus Alsdorf von einem neuen, bürgerfreundlichen Angebot: Die Anlieferung bestimmter Abfälle am Entsorgungszentrum Warden ist für sie ab sofort kostenlos möglich – ein Schritt in Richtung nachhaltiger und serviceorientierter Abfallwirtschaft.
Was bedeutet das konkret für Alsdorfer Haushalte?
Dank einer Vereinbarung zwischen dem Kommunalunternehmen RegioEntsorgung AöR und dem Zweckverband Entsorgungsregion West (ZEW) dürfen alle Privathaushalte aus Alsdorf kostenfrei haushaltsübliche Mengen (bis 3 m³) an folgenden Abfällen im Entsorgungszentrum Warden abgeben:
Grünschnitt
Sperrmüll
Altholz aus dem Innenbereich
Gewerbliche Anlieferungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Was muss man bei der Anlieferung beachten?
Zur eindeutigen Identifikation als Alsdorfer Haushalt genügt die Vorlage eines Personalausweises oder Grundsteuerbescheids. Die kostenfreie Abgabe ist nur für die genannten Abfallarten gültig. Andere Materialien wie:
Hausmüll
kleinteilige Abfälle in Säcken/Kartons
Bau- und Renovierungsabfälle
Bauschutt
behandeltes Holz aus dem Außenbereich
können wie bisher zu den regulären Gebühren des ZEW entsorgt werden.
Nachhaltig und unkompliziert – ein Service für die Region
Mit dieser Regelung wird nicht nur die legale Entsorgung erleichtert, sondern auch ein aktiver Beitrag zur Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit geleistet. Bürgerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit gehen hier Hand in Hand – ein Modell, das Schule machen könnte.
Weitere Informationen und Beratung
Die aktuellen Öffnungszeiten, Anlieferbedingungen sowie weiterführende Informationen finden Sie bei der Abfallberatung. Diese gibt auch gerne weiteren Informationen unter 02403 8766-353 oder abfallberatung@awa-gmbh.de.
Mit dem Frühling beginnt nicht nur die Gartensaison, sondern für viele Hausbesitzer*innen auch die Zeit der Sanierung. Wer dabei auf alte Baumaterialien trifft, stößt nicht selten auf Asbest – ein Stoff, der früher weit verbreitet war, heute jedoch als gesundheitsgefährdend gilt und daher nur unter strengen Auflagen entsorgt werden darf.
Damit Sie als Privatperson sicher und korrekt mit asbesthaltigen Abfällen umgehen, erklären wir Ihnen in drei einfachen Schritten, wie die Asbestentsorgung bei uns funktioniert.
So entsorgen Sie Asbest richtig
Hier finden Sie die wichtigsten Schritte im Überblick:
Schritt
Was ist zu tun?
1. Verpacken
Wickeln Sie asbesthaltige Abfälle in reißfeste Folie oder nutzen Sie stabile Müllsäcke. Kleben Sie alles sorgfältig zu.
2. Big Bag verwenden
Legen Sie das verpackte Material in einen zugelassenen Big Bag und verschließen Sie diesen gut.
3. Entsorgen
Bringen Sie den verschlossenen Big Bag zu einem unserer Entsorgungszentren: Horm, Rurbenden oder Warden. Dort nehmen wir Ihr Asbest fachgerecht entgegen.
Tipp: Die passenden Big Bags erhalten Sie ebenfalls in unseren Entsorgungszentren in Horm, Rurbenden und Warden.
Alle Informationen zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Asbest haben wir in einer kostenlosen Infokarte zusammengestellt – einfach hier herunterladen. Übrigens, die gleichen Regelungen gelten auch für die Entsorgung von Mineralfaserabfällen.
Sicherheit geht vor – bitte Schutzkleidung tragen!
Bei der Arbeit mit Asbest ist der eigene Schutz oberstes Gebot. Tragen Sie immer geeignete Schutzkleidung (Einweganzug, Atemmaske, Handschuhe), um den Kontakt mit den feinen Fasern zu vermeiden. Diese können bereits beim kleinsten Bruchstück freigesetzt werden und sind gesundheitsschädlich, wenn sie eingeatmet werden.
Warum ist Asbest gefährlich?
Asbest wurde bis in die 1990er-Jahre häufig in Dachplatten, Fassadenverkleidungen, Rohren oder Bodenbelägen verbaut. Die darin enthaltenen Asbestfasern sind zwar hitzebeständig und langlebig, gelten heute aber als krebserregend. Beim Brechen, Sägen oder Bohren können sie freigesetzt werden und tief in die Lunge gelangen. Daher ist eine sachgerechte und sichere Entsorgung von größter Bedeutung – für Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen.
Fragen zur Asbestentsorgung?
Unsere Kolleginnen und Kollegen der Abfallberatung helfen Ihnen gerne weiter:
Ein Hochbeet ist nicht nur ein echter Hingucker im Garten – es bietet viele praktische Vorteile: Es ermöglicht bequemes Gärtnern ohne Bücken, schützt vor Wühlmäusen und bringt auf kleiner Fläche hohe Erträge. Noch nachhaltiger wird’s, wenn Sie beim Bau und Befüllen Materialien aus dem eigenen Garten verwenden – etwa Äste, Grünschnitt oder Kompost.
Erfahren Sie hier, wie Sie ein Hochbeet richtig anlegen, befüllen und pflegen – und wie Sie passende Materialien über das Entsorgungszentrum Warden beziehen können.
Der richtige Standort für Ihr Hochbeet
Wählen Sie für Ihr Hochbeet einen Platz mit direktem Erdkontakt. So können Bodenorganismen einwandern und das natürliche Bodenleben unterstützen. Idealerweise steht das Hochbeet windgeschützt und nicht in der prallen Sonne, aber auch nicht im Dauerschatten.
Auch die Höhe ist entscheidend: Rund 1 Meter hat sich als ideale Arbeitshöhe bewährt. Pro Quadratmeter benötigen Sie bei dieser Höhe etwa 1.000 Liter Füllmaterial.
Den Rahmen stabil und langlebig gestalten
Beim Bau des Hochbeet-Rahmens ist Stabilität gefragt. Verwenden Sie Materialien, die dauerhaft feuchtem Milieu standhalten. Holz sollte druckimprägniert oder geschützt sein – eine Umrandung aus Stein ist besonders langlebig. Auf Kunststoffplanen zur Abdichtung sollten Sie der Umwelt zuliebe verzichten: Sie zerfallen mit der Zeit und belasten den Boden mit Mikroplastik.
Tipp: Legen Sie den Boden Ihres Hochbeets mit Kaninchendraht (ohne Kunststoffummantelung) aus – so halten Sie Wühlmäuse effektiv fern.
Hochbeet befüllen – in sechs nachhaltigen Schichten
Drainage aus Ästen und Zweigen: Die unterste Schicht (ca. 20 cm) besteht aus groben Ästen. Darüber folgt eine zweite Schicht aus feinerem Schnittgut.
Grasnarbe: Die nächste Schicht bilden abgestochene Grassoden, mit der Wurzelseite nach oben.
Grünabfälle und Häckselgut: Eine Mischung aus Laub, Staudenresten und Häckselgut (ca. 20 cm) liefert Nährstoffe und Wärme.
Grober Kompost und ggf. Pferdemist: Etwa 15 cm dieser nährstoffreichen Mischung fördern die Pflanzenentwicklung.
Feinschicht aus Kompost, Erde und Sand: Die oberste Schicht (bis 30 cm) sollte gut durchmischt und feinkrümelig sein.
Im Laufe der Zeit sackt das Hochbeet etwas ab – das ist ganz normal. Ergänzen Sie im Frühjahr einfach neue Erde oder tauschen Sie die oberste Schicht bei Starkzehrern, wie Kürbissen, aus.
Kompost und Häcksel kaufen – regional & nachhaltig
Wer keinen eigenen Kompost anlegen kann, bekommt hochwertigen Kompost und Häckselmaterial direkt auf dem Entsorgungszentrum Warden. Auch können Sie größere Mengen unterschiedlichster Kompostprodukte über die gabco Kompostierung GmbH beziehen – ideal für große Hochbeet-Projekte oder die Gemeinschaftsgartenanlage.
Mit einem Hochbeet aus regionalen Materialien leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und gestalten Ihren Garten gleichzeitig nachhaltig und ertragreich. Probieren Sie’s aus – Ihr Rücken (und Ihre Pflanzen) werden es Ihnen danken!
Ab dem 1. Mai 2025 wird’s ernst: Dann treten in ganz Deutschland strengere Vorgaben zur Qualität des Bioabfalls in Kraft. Ziel ist es, den Anteil an Fremdstoffen in der Biotonne deutlich zu senken – also weniger Plastik, Glas oder Metall zwischen den Kartoffelschalen und Kaffeesatz.
Damit das klappt, setzen immer mehr Städte und Gemeinden auf moderne Sensortechnik. Diese durchleuchtet in Sekundenschnelle den Inhalt der Biotonne. Wird dabei Müll entdeckt, der nicht hinein gehört, bleibt die Leerung aus – oder es kann teuer werden.
Falsch befüllte Biotonnen? Das kann Folgen haben!
Künftig gilt: Wer falsch trennt, muss mit Konsequenzen rechnen. In vielen Kommunen drohen Zusatzgebühren oder Verwarnungen. Warum das Ganze? Ganz einfach: Plastik, Glas und Restmüll stören die Kompostierung massiv. Je besser der Bioabfall, desto besser auch die Qualität von Kompost und Biogas, das daraus gewonnen wird.
Was darf in die Biotonne – und was nicht?
Erlaubt sind ausschließlich organische Küchen- und Gartenabfälle: Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz mit Filter, Eierschalen, Laub, Rasenschnitt & Co. Tabu sind:
Plastik (auch „kompostierbare“ Plastiktüten!)
Glas und Metall
Windeln, Asche, Zigaretten, Staubsaugerbeutel etc.
Ein kurzer Blick in die eigene Tonne lohnt sich – der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe!
Noch unsicher? Wir helfen weiter!
Wer sich nicht sicher ist, was in die Biotonne darf, bekommt bei uns Unterstützung: Unsere Abfallberatung hilft gerne – telefonisch unter 02403 8766353, per E-Mail an abfallberatung@awa-gmbh.de oder ganz unkompliziert über den Chatbot auf unserer Homepage.
Übrigens: Unsere Sortierhilfen gibt es in vielen Sprachen.